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Bedarf an Silizium und Nahrungsmittelzufuhr
Der geschätzte Tagesbedarf an diesem als essentiell angesehenen Spurenelement liegt bei 10 – 50 mg/Tag. Es sind allerdings nur wenige seriöse Studien zu diesem Thema durchgeführt worden. Jedenfalls hat es den Anschein, dass diese Beträge erheblich unter dem tatsächlichen Bedarf des Organismus liegen.
Nährstoffzufuhr
Die heute zur Verfügung stehenden Daten über den Siliziumgehalt der üblichen Lebensmittel sind relativ alt, und bei den Dosierungen wird kein Unterschied zwischen löslichem und nicht löslichem Silizium gemacht. Und dies, obwohl die Gewinnung und Verwertung der beiden Formen durch den Stoffwechsel von vorneherein sehr unterschiedlich ist.
Bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln sind vor allem die Gräser (Hafer, Hirse, Gerste, Reis, Weizen) zu nennen, die besonders reich an Silizium sind. Das in Getreide vorkommende Silizium befindet sich vorzugsweise im äußeren Teil des Korns, die raffinierten Mahlerzeugnisse (polierter Reis, Weißmehl) sind sehr arm an diesem Element sowie allgemein an Mineralien. Im Gegensatz dazu wird die Bioverfügbarkeit des in der Weizenkleie enthaltenen Siliziums durch sehr feines Schroten erhöht. Pilze sind ebenfalls reich an Silizium. Die Pektine (vor allem die in der "Schale" der Früchte) sind ebenfalls reich an Silizium.
Der Ackerschachtelhalm stellt die beste Quelle an löslichen Siliziumderivaten dar. Dies wird in der Pflanzenheilkunde genutzt. Allerdings ist sein Futterwert begrenzt, weil er vor allem für Pferde giftige Substanzen enthält, die möglicherweise zu irreversiblen nervösen Störungen führen können. Die Giftigkeit wird auf ein Vitamin B1 hemmendes Flavon zurückgeführt.
Nahrungsmittel tierischen Ursprungs sind relativ arm an Silizium, ausgenommen derer, die mit Haut verzehrt werden (wie zum Beispiel Hähnchen).
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