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Home > Silizium > Rolle der Silanole

Organisches Silizium CHX Si(OH)4-X

Das Monomethylsilanetriol CH3 Si(OH)3 ist die bekannteste und in der Heilkunde am häufigsten verwendete Form des organischen Siliziums. Um aufgenommen und verwertet werden zu können, müssen die Silanole ein Maximum an OH-Funktionen und ein geringes Molekulargewicht aufweisen. Gewisse andere Formen des organischen Siliziums, nämlich das Dimethylsilandiol (2 Kohlenstoffatome sind an das Silizium gebunden) und das Trimethylsilanol (3 Kohlenstoffatome) sind deshalb für den Organismus weniger verwertbar.

Unterschied zwischen mineralischem Silizium (Pflanzen, kolloidales Siliziumdioxid und Orthokieselsäure) und organischem Silizium

Bis zur Entdeckung des organischen Siliziums waren den Medizinern und Biologen lediglich die oxidierten Derivate des Siliziums bekannt, d. h. das Siliziumdioxid und die Silikate, die Mineralstoffe darstellen, was erklärt, warum das Silizium in der Heilkunde in "Vergessenheit" geraten ist.

Siliziumdioxid ist oxidiertes Silizium. Der Unterschied zwischen organischem Silizium und mineralischem Siliziumdioxid ist derselbe wie zwischen Eisen und Rost. Letzteres ist die oxidierte Form, die einen enormen Verlust von 200 Kilokalorien/Molekül darstellt. Dieser Verlust entspricht einer Rückkehr in den mineralischen Zustand. Diese inerten Produkte werden von unserem Organismus nicht aufgenommen und verwertet.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass das organische Silizium die einzige biologisch aktive Form des Siliziums darstellt.

Die fundamentale Rolle der organischen Siliziumverbindungen:

Die Silanole spielen eine zweifache Rolle: die des Lieferanten und die des Potenzierers. Die Silanole sind demnach die Träger des Siliziums, aber es können ihnen auch andere, in der Heilkunde üblicherweise verwendete Moleküle hinzugefügt werden. Die Rolle der Silanole besteht also darin, die anderen Moleküle zu ziehen (vergleichbar mit einer Lokomotive, die Wagons zieht).

Die organische Siliziumverbindung ist in der Tat in der Lage, ein Molekül anzuziehen, aber es geht keine wirkliche chemische Verbindung mit ihm ein. Eine elektrostatische Brücke entsteht. Niedrige Energie reicht aus, um sie zu zerbrechen. Versuche haben den gesamten praktischen Nutzen dieses Phänomens gezeigt. Die organische Siliziumverbindung kann dank dieses Mechanismus ein Medikament aufnehmen, ins Gewebe bringen und dort freisetzen.

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